Foto: © Olena Tokar
Foto: © Olena Tokar

Die aus einer Artistenfamilie stammende Mezzosopranistin studierte Gesang an der Musikhochschule Lübeck.

Ihr Diplom, sowie das sich anschliessende Aufbaustudium Operngesang bestand sie mit Auszeichnung.

 

Bedeutsam für die weitere künstlerische Entwicklung der Sängerin waren Meisterkurse bei KS Anna Tomowa-Sintow, Matthias Goerne, Irwin Gage, Grace Bumbry und Brigitte Fassbaender.

 2011 war Sandra Maxheimer Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Halle.

 

Festengagements führten Sie an das Theater Lübeck (2007/09), an die Landesbühnen Sachsen (2009/10) und an die Oper Halle ( 2010/ 2015) wo sie u.a. Partien wie Cherubino ("Le nozze di Figaro"), Olga ("Jewgenji Onegin"), Prinz Orlofsky ("Die Fledermaus"), Maddalena ("Rigoletto"), Floßhilde ("Das Rheingold"/ "Götterdämmerung"), Roßweiße / Grimgerde ("Die Walküre"), Orsini ("Lucrezia Borgia"), Theatergarderobiere / Gymnasiast ("Lulu"), Nancy("Martha"), Pauline (Pique Dame), Meroe (Penthesilea) und im Rahmen der Händelfestspiele Bradamante ("Alcina") / Leitung: Bernhard Forck oder Matilda ("Ottone, re di Germania") / Leitung: Marcus Creed  sang.

 

Seit der Spielzeit 2015/16 ist Sandra Maxheimer Ensemblemitglied der Oper Leipzig.

Partien u.a. Wellgunde ( "Götterdämmerung), Siegrune ("Die Walküre) , Fenena ("Nabucco"), Hänsel ("Hänsel und Gretel"), 2.Knappe Blumenmädchen ( "Parsifal") , Friedensbote ("Rienzi") oder 2. Dame. 

 

2016/17  Suzuki ("Madama Butterfly"), Ninon de l´Enclos/ Ein Schäfer ("Cinq Mars"),  2.Sopran (Grosse Messe), Wellgunde („Das Rheingold“ ) und Page ("Salome").

 

2017/18 zudem Cherubino ("Le nozze di Figaro"), eine Kunstgewerblerin("Lulu") und  2.Waldelfe ("Rusalka").

 

2018/19 folgen u.a. Mercedes ("Carmen) ", 3.Magd ("Elektra"), Kathinka ("Verkaufte Braut) ", Zwerg Schnitzerle ("Schneewittchen") und 2. Sopran ("Magnificat", J.S.Bach).

 

Gastengagements führten die Mezzosopranistin überdies an die Bayerische Staatsoper München, die Komische Oper Berlin, das Staatstheater Nürnberg, das Teatro Comunale Bozen, die Staatsoperette Dresden, das Meininger Theater, die Oper Kiel, das SHMF und das Theater Lübeck ( die sehr erfolgreiche Ringproduktion Anthony Pilavachis  ist als DVD erhältlich; ausgezeichnet mit dem Echo Klassik 2012 )

 

Das Konzertrepertoire der Mezzosopranistin umfasst Werke wie "Requiem" (Verdi), "Elias" (Mendelssohn Bartholdy), "Weihnachtsoratorium" ( Bach) oder "Matthäuspassion" (Bach).

 

Konzertreisen führten sie u.a. nach Sao Paulo , Rio de Janeiro und Ljubljana.
Im Rahmen des Schleswig-Holstein-Musik Festivals sang sie in einer szenischen Aufführung der "Johannespassion" (Bach) unter dem Dirigat Rolf Becks und der Regie Robert Wilsons an der Oper Kiel.

 

Sandra Maxheimer arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Marcus Creed, David Reiland, Anthony Bramall, Matthias Foremny, Karl-Heinz Steffens, Aleksandar Markovic, Rolf Beck, Roman Brogli-Sacher, Philippe Bach und Ulf Schirmer, sowie mit den Regisseuren Anthony Pilavachi, Hansgünther Heyme, Franziska Severin, Axel Köhler, Wolfgang Dosch, Michael McCaffery und Robert Wilson zusammen.

 

Als Moderatorin und Kulturbotschafterin der Sendung "MDR um 11 Musica" stellte Sandra Maxheimer abwechselnd mit Carolin Masur 2 Jahre lang die reiche Musiklandschaft Mitteldeutschlands vor.